ARUG II - Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie

Das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG 2) regelt die Übertragung der europäischen Vorgaben der genannten EU-Richtlinie in deutsches Recht.

Hierzu sind im aktuell vorliegenden Regierungsentwurf zum ARUG II umfangreiche Änderungen am Aktiengesetz (AktG) sowie Änderungen an diversen weiteren Gesetzen und Verordnungen vorgesehen.

Inhalte des ARUG II

Die Inhalte zu Geschäften mit nahestehenden Personen (Related Party Transactions), zur Identifizierung und Information von Aktionären (Know Your Shareholder) sowie zu Transparenzpflichten für institutionelle Anleger, Vermögensverwalter und Stimmrechtsberater, wurden größtenteils unverändert aus dem Regierungsentwurf übernommen. Bei den Inhalten zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat (Say On Pay) gab es Änderungen.

Den vollständigen Gesetzestext finden Sie hier.

Inkrafttreten des ARUG II

Durch die zweite Aktionärsrechterichtlinie ist die nationale gesetzliche Umsetzung der Vorgaben bis zum 10. Juni 2019 terminiert.

Das ARUG II wurde am 19. Dezember 2019 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist seit 1. Januar 2020 in Kraft.

Fristen zum ARUG II

Die Vorgaben zur Identifikation von Aktionären (Know Your Shareholder) gelten erst ab 3. September 2020.

Die Regelungen zur Information von Aktionären gelten erstmals für Hauptversammlungen, die nach diesem Datum einberufen werden.

Aktuelle Informationen

ARUG II seit 1. Januar 2020 in Kraft.

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